Cannabis bringt Tumorzellen dazu, sich selbst zu zerstören


An der Universität Complutense Madrid wurde seitens der Molekularbiologin Dr. Christina Sanchez und ihren Kollegen entdeckt, dass ein Bestandteil von Cannabis Tumorzellen dazu bringt, Apoptose auszulösen. Gesunde Zellen bleiben hiervon unberührt.


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An der Universität Complutense Madrid wurde seitens der Molekularbiologin Christina Sanchez und ihren Kollegen entdeckt, dass ein Bestandteil von Cannabis [Tetrahydrocannabinol (THC)] Tumorzellen dazu bringt, Apoptose (den programmierten Zelltod) auszulösen. Gesunde Zellen bleiben hiervon unberührt, hier zeigen sich keine toxischen Wirkungen. THC wirkt damit sehr zielgerichtet und ermöglicht es dem Körper, diese Zellen auf natürliche Art und Weise abzubauen. Die Vorteile gegenüber klassischen Behandlungsformen wie Chemo- oder Strahlentherapie liegen auf der Hand. Die ersten Ergebnisse hierzu wurden bereits 1998 im europäischen Fachjournal für Biochemie FEBS Letters veröffentlicht.

 

Frühere Forschungen ergaben bereits, dass der menschliche Körper Cannabis-Bestandteile verstoffwechseln kann, hierfür zeichnet sich das endogene Cannabinoid-System verantwortlich. Aufgrund der vielfältigen Steuerungsfunktion dieses Systems (u.a. Nahrungsaufnahme und Appetit, Reproduktion) ist das therapeutische Potenzial dieser Pflanze groß.

 

Der kanadische Erfinder Rick Simpson hat ein Cannabisöl namens Phoenix Tears entwickelt, das vielen Menschen bereits geholfen hat.

 

Vielen Dank an Ashatur von www.bewusst-vegan-froh.de für den tollen Blogartikel!


Quellen:

Autor: Kurt-Christian Adenau


Ein Interview mit Frau Dr. Sanchez:


Ein Video der Serie "Family Guy" zum Thema, warum die Pharma-Industrie die Ergebnisse nicht anerkennen will: