Afrikas grüne Mauer


Die Afrikanische Union begann bereits vor ca. 10 Jahren damit, einen zwischen 7.000 und 8. 000 km langen Baumwall anzulegen. Nach anfänglichen Versuchen und vielen kritischen Stimmen gibt es nun mehrere Planänderungen, so dass nun eine große grüne Fläche anstatt einer großen grünen Mauer -auch über die Sahelzone hinaus- angestrebt wird.


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Die Afrikanische Union begann bereits vor ca. 10 Jahren (die Angaben schwanken zwischen 2005-2007) damit, einen zwischen 7.000 und 8. 000 km langen Baumwall anzulegen. Dieser soll quer durch den Kontinent führen. Ziel des langen Baumwalls ist es, die Wüstenausbreitung bzw. Dürrenausbreitung zu verhindern und es damit den Bauern zu ermöglichen, mehr Nahrung anzubauen. Insbesondere geht es um die Sahelzone.

 

Aktuell sind nach Angaben des Artikels auf www.heise.de ca. 40% der landwirtschaftlichen Fläche (u.a. aufgrund von Bodenerosionen, zu hoher Verbrauch durch die Landwirtschaft oder Verbrennung durch die Sonne) unbrauchbar. Für dieses Projekt stehen ca. 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung.

 

Nach anfänglichen Versuchen und vielen kritischen Stimmen gibt es nun mehrere Planänderungen, so dass nun eine große grüne Fläche anstatt einer großen grünen Mauer -auch über die Sahelzone hinaus- angestrebt wird. Insbesondere werden nun die Leute vor Ort und das Ökosystem „Sahelzone“ miteinbezogen.

Im Endeffekt entsteht dadurch eher ein Mosaik, weil der große Plan auf die Bedürfnisse vor Ort angepasst und heruntergebrochen wird.

 

Quellen:

Autor: Kurt-Christian Adenau