Mein Weg zur glutenfreien Ernährung

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Als Vorwort zum Artikel möchte ich betonen, dass dies ein persönlicher Erfahrungsbericht ist und keine wissenschaftliche Arbeit. Daher sind logischerweise alle Erfahrungen individuell und hegen keinen Anspruch auf „Absolutheit“. Das ist auch nicht das Ziel des Artikels, vielmehr möchte ich anregen, über die eigene Ernährungsweise nachzudenken.

Was ist Gluten und in welchen Nahrungsmitteln ist es vorhanden?

Gluten ist ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus Proteinen. Dieses Stoffgemisch findet sich in Getreidesamen. Gluten wird auch als Klebeeiweiß bezeichnet. Hauptsächlich kommt es in Weizen, Roggen, Gerste und Hafer vor, wobei die Konzentration je nach Getreidesorte unterschiedlich ist.

 

Moderne Getreidesorten werden häufig auf einen hohen Glutengehalt gezüchtet, um eine leichtere und schnellere Verarbeitung zu ermöglichen. Damit wird das natürliche Gleichgewicht im Korn gestört und der Körper muss -anstatt wertvoller Mineralien- das Gluten abbauen.

 

Reaktionen des Körpers werden oftmals als störend empfunden, sind sie aber doch nichts anderes als ein Hinweis, dass zu viel davon für den Organismus nicht gesund ist. Häufig sind Verdauungsprobleme die Folge (beispielsweise Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und chronische Darmentzündungen).  Neben dem hohen Glutengehalt verwirrt der hohe Anteil von Stärke den Körper, es entstehen saure Abbaureste (i.S. einer basenüberschüssigen Ernährung)

 

Im Endeffekt verstopfen wir mit glutenhaltigen Nahrungsmitteln unser Verdauungssystem. Alternativen stellen meines aktuellen Wissens nach Hirse, Mais, Reis und Buchweizen dar. Die Liste ist sicherlich nicht abschließend. Daher möchte ich jeden einfach bitten, sich selbst „schlau zu machen“.

Mein bisheriges Essverhalten und meine Erfahrungen

Lange Zeit war für mich eine glutenhaltige Ernährung völlig normal und ehrlicherweise wusste ich nicht, was Gluten ist und was er im Körper bewirken kann. Daher waren Backwaren aus Weißbrot im Speiseplan täglich enthalten, denn Brot war für mich ein Grundnahrungsmittel. Wie in diesem Artikel bereits beschrieben, wurde ich nach und nach bewusster und hinterfragte immer wieder meine Ernährung. So auch das Thema „Weißbrot“ und damit im Zusammenhang natürlich auch „glutenhaltige Nahrungsmittel“. So stieg ich auf Vollkornprodukte um und merkte nach und nach, dass ich mich besser fühlte. Da der Umstieg auf mehreren Ebenen gleichzeitig stattfand, konnte ich natürlich keinen singulären Effekt feststellen.

Mit der Reduzierung meines Brotkonsums (bei gleichzeitigem Verzehr von mehr Obst und Gemüse) konnte ich eine spürbare Erleichterung im gesamten Bauchbereich feststellen, insbesondere deutlich zurückgehende Verdauungsbeschweren. Ein weiterer Effekt war, dass ich wieder Nahrungsmittel zu mir nehmen konnte, welche ich vorher nicht vertragen hatte (z.B. indische Küche).

Mit dem Umstieg von Vollkornbrot auf glutenfreies Brot (Reisbrot und Buchweizenbrot) spürte ich diese Entwicklungen nochmal mehr. Mein gesamtes energetisches System entstaute sich und ich spürte deutlich, dass durch energetische Blockaden verursachte Rücken- und Schulterverspannungen weniger wurden. Mit der deutlichen reduzierten Aufnahme von Gluten kann der Körper sich nun entgiften und das noch vorhandene Gluten ausleiten. Da ich mich noch in dieser Phase befinde, werde ich den Artikel aktualisieren, sobald das Gluten vollständig ausgeleitet wurde.

Bis dahin wünsche ich allen eine wunderschöne Zeit!

Quellen:

Autor: Kurt-Christian Adenau