Neu-Delhi verbietet Einwegplastik

Gemäß dem Artikel ist seit dem 1. Januar 2017 Einweggeschirr in Neu-Delhi verboten. Das Verbot bezieht sich dabei auf Plastiktüten, aber auch auf die beliebten Teebecher aus Plastik sowie Plastikgeschirr.

 

Den Angaben der Stadtverwaltung zufolge wurden beispielsweise im Jahr 2012 von den rund 17 Millionen Einwohnern der Hauptstadtregion täglich 574 Tonnen Plastikmüll produziert. Dies ist besonders problematisch, weil das nicht mehr benötigte Plastik in Indien nicht systematisch eingesammelt wird. Vielmehr landet ein Großteil des Mülls einfach in der Umwelt und verstopft dort Abwasserleitungen, wird für Tiere zur tödlichen Gefahr und verschmutzt teilweise auch die Flüsse und Ozeane. Indien ist mit dieser Problematik in Asien allerdings nicht allein: Die fünf Länder, die den größten Beitrag zur Plastikverschmutzung der Ozeane leisten, kommen allesamt vom asiatischen Kontinent.

 

Alternative: Essbares Plastik

 

Die indische Firma EnviGreen will aber eine smarte Lösung für die Problematik entwickelt haben: Essbares Plastik. Der neue Kunststoff soll dabei nicht nur biologisch abbaubar sein, sondern auch von Tieren gefressen werden können, ohne dass diese einen qualvollen Tod sterben müssen. Inwieweit sich diese Alternative allerdings durchsetzen wird, bleibt noch abzuwarten

 

Quelle: Trends der Zukunft (Artikel vom 18.01.2017)

 

Autor: Kurt-Christian Adenau