Bedingungsloses Grundeinkommen

Ich verfolge seit längerem das Thema "bedingungsloses Grundeinkommen". Mal abgesehen davon, dass ich persönlich absolut von der Sinnhaftigkeit überzeugt bin, gibt es eine Menge an Pro- und Contra-Argumenten. Die Argumentation möchte ich an dieser Stelle nicht vertiefen, sondern auf die folgenden Links verweisen:

 

In Otjivero, Namibia, wurde vor einigen Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt (siehe Artikel des Westfalen-Blattes vom 10. August 2015). Im Artikel werden die Auswirkungen des Projektes kurz dargestellt und ich finde extremst positiv, dass die Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) dieses Projekt unterstützt.

 

Auch in Finnland (siehe Artikel der Zeit vom 28. September 2016) wird ein solches "Grundeinkommen" in naher Zukunft (geplant 2017) testweise eingeführt. Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, wird aus der Not sozusagen eine Tugend gemacht.

 

Ein Besuch von Wikipedia eröffnete mir eine Vielzahl von weiteren Ansätzen in den letzten Jahrzehnten oder auch ganz aktuelle Beispiele.

 

Ein wunderschönes Argument für die Einführung eines Grundeinkommens lässt sich auf der Homepage des Vereins "Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V. (BbG)" aus Berlin finden: Mit Einführung des Grundeinkommens würde die Arbeit nicht mehr zur "Sicherung der Existenz" sondern zur "Steigerung der Lebensqualität" dienen. Es fände ein gesellschaftlicher Wandel statt. Zudem müssten neue Anreize wie beispielsweise ein höherer Anreizeffekt von Arbeitsplätzen geschaffen werden.

 

Der Artikel soll einen Anreiz geben, sich mit dem Thema zu befassen, eine vollständige Übersicht war nicht beabsichtigt.

 

Autor: Kurt-Christian Adenau