Nachhaltiges Produktdesign - Beispiel Fairphone

Durch eine wundervolle Synchronizität konnte ich gestern einen Vortrag des Firmengründers Bas van Abel (Fairphone) erleben. Das Konzept der Firma hat mich beeindruckt und so möchte ich die Strategie kurz beleuchten und als sog. Best-Practise-Beispiel für das beginnende Umdenken der Menschen auf diesem Planeten aufzeigen:

Die Firma erstellt ein langlebiges Smartphone, welches durch eine modulare Bauweise den Austausch von Komponenten ermöglicht (z.B. Screen, Batterie, etc.). Das führt zu einem ressourcenschonenden Umgang von Rohstoffen. Die Langlebigkeit führt zu geringeren Stückzahlen und dies zu einem geringeren Ressourcenverbrauch. Beim Austausch von Modulen wird weniger Material benötigt, da nur ein Teil bzw. ein Modul ausgetauscht wird und nicht das gesamte Smartphone.

 

Eigentlich logisch, aber heutzutage noch sehr, sehr wenig verbreitet...

 

Weiterhin werden die Smartphones durch „Fairtrade“-Materialien erstellt, es findet (gemäß der Angabe der Firma) keine Ausbeutung von Menschen statt, sei es bei der Gewinnung von Rohstoffen oder der Produktion der Smartphones. Damit werden ethische und soziale Aspekte bei der Produktion berücksichtigt.

Fazit:

Ein wirklich sehr interessantes Konzept, finde ich. Und beispielhaft dafür, welche Konzepte bereits existieren und wie man Unternehmensmodelle zukünftig gestalten kann. Ich kann nur dazu einladen, sich im Internet mit der Strategie des Unternehmens zu befassen.

 

Autor: Kurt-Christian Adenau